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Ho Chi Minh City

Unser erster Anhaltspunkt ging in die größte Stadt Vietnams Ho-Chi-Minh-Stadt. Unter dem alten Namen Saigon, der auch heute noch parallel zu Ho-Chi-Minh-Stadt verwendet wird, war bis 1975 Hauptstadt der Republik Vietnam.
Für die Vietnamesen ist Ho Chi Minh City vor allem wirtschaftlich wichtig, da hier Banken, Börse und Großkonzerne beheimatet sind.Für Touristen gibt es hier wahnsinnig viele Geschichte zu

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bestaunen, darunter viele koloniale Bauwerke und Relikte des Vietnamkriegs. Die Stadt bietet ein sagenhaftes kulinarisches Angebot, alleine deshalb lohnt sich die Reise. Darüber hinaus hat die Ho Chi Minh City eine Vielzahl an Unterkünften für jeden Geldbeutel sowie einen internationalen Flughafen. Unter anderem deshalb ist „HCMC“ heute einer der wichtigsten Ausgangspunkte für Vietnam-Reisende. 

Cu Chi – Die Tunnel der Vietcong im Vietnamkrieg

Morgens in der Früh gings mit einem Speedboot zu den Cu Chi Tunnels. Natürlich gehört sich zu einer Vietnam Reise auch die Besichtigung der Cu Chi, diese liegen etwa 60 Kilometer nordwestlich von Saigon und sind ein Tunnelsystem, in dem sich vietnamesische Partisanen im Vietnamkrieg von 1960 bis 1975 versteckt hielten. Die ersten Tunnel waren bereits im Jahr 1948 im Kampf gegen die Franzosen gegraben worden, um Waffen, Vorräte und Menschen zu schützen. Als die USA zu einem späteren Zeitpunkt Truppen nach Vietnam entsandten, errichteten diese unweit von Cu Chi ein Hauptquartier – und ahnten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass der Feind die ganze Zeit unter ihnen lauert.

Eine Demonstration für das Einstiegsloch zu den Tunneln

Einer der lokalen Guides, der uns bei dem Rundgang über das Gelände begleitet hat, hat uns an einem Beispiel sehr gut demonstriert, wie die Vietcong unbemerkt in die Tunnel schlüpfen konnten. Als Eingänge zu den Tunneln dienten mit Grasbewuchs und Laub getarnte Bodenlöcher. Teilweise waren die Eingänge zudem durch einfache, aber wirkungsvolle Fallen wie Bambusspieße gesichert.

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Weitere Eindrücke von den Cu Chi Tunneln

Der Rundgang über das Gelände der Cu Chi Tunnel hat uns sehr beeindruckt. Interessant ist auch, dass es den amerikanischen Streitkräften trotz mehrmaliger Versuche nicht gelang, die Tunnel zu zerstören – weder durch Fluten, noch durch starkes Bombardement oder durch das Einführen von Giftgas.

Nach einem 1,5 stündigen Rundgang über die Anlage haben wir uns wieder auf den Rückweg nach Saigon gemacht, wo wir am Nachmittag wieder angekommen sind. Ein paar Stunden Freizeit hatten wir noch in Saigon, bevor unser Flieger am Abend nach Hoi An ging.

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…WEITER GINGS NACH HOI AN

Ab in den Norden! Wir verlassen Südvietnam und fliegen mit Vietnam Airlines in die Stadt Hoi An. 

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Die Altstadt von Hoi An – ein UNESCO Weltkulturerbe

Hoi An ist ein malerisches Städtchen mit etwa 80.000 Einwohnern, das an der vietnamesischen Zentralküste liegt. Hoi An besaß einst den größten Hafen in Südostasien, der an der Seidenstraße lag. Mit der Zeit siedelten sich zahlreiche chinesische und japanische Händlerfamilien an, deren Länder sich Ende des 15. Jahrhunderts offiziell abgeschottet hatten und ihre Waren in ausländischen Häfen umschlagen ließen.

Die besten Hoi An-Gerichte sind fast exklusiv in der UNESCO-Weltkulturerbe Stadt erhältlich, einer bemerkenswerten Stadt, die frisches Grün, Kräuter, Fisch, Fleisch und sogar Wasser aus dem benachbarten Tra Que Gemüsedorf, Cham Island und Ba Le Bohrloch verwendet. Einst ein bekannter vietnamesischer Handelshafen, sind die Spezialitäten von Hoi An das Ergebnis chinesischer, französischer und japanischer Einflüss

Der Hauptmarkt von Hoi An, mit seiner quirligen Markthalle im Zentrum, ist auch ohne Street Food Tour ein Ort, den du während deines Urlaubs hier nicht verpassen solltest. Unzählige vietnamesische Spezialitäten kannst du hier probieren, alles ganz frisch an den verschiedenen Ständen zubereitet. Draußen türmen sich ganze Berge an frischem Obst und Gemüse zu einem bunten 

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Central Market Hoi An, Markthalle
73 Phan Bội Châu Sơn Phong tp. Hội An Sơn Phong, Hoi An Vietnam
Gemälde und der Duft von fangfrischem Fisch kitzelt deine Nase.

Die Tatsache, dass die Altstadt von Hoi An die einzige ist, die im Vietnamkrieg unbeschadet blieb, ist der Grund, warum man heute in Hoi An so ein erhaltenes historisches Stadtbild vorfindet. Dies nahm die UNESCO im Jahr 1999 zum Anlass, die Altstadt auf

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die Liste der Weltkulturerbestätten mit der Begründung “…ein gut erhaltenes Beispiel eines südostasiatischen Handelshafens aus dem Zeitraum zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert, deren Gebäude eine Verschmelzung einheimischer und fremder Einflüsse, vor allem im Stil südchinesischer Kleinstädte, zeigen…” zu setzen.

HALONG BAY - EINE NACHT IN DER HALONG BAY AUF DEM BOOT

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Ein Besuch der Halong Bucht darf auf der Sightseeing-Liste nicht fehlen, wenn man im Norden von Vietnam unterwegs ist. Denn sie gehört zu den absoluten Highlights eines Vietnam-Besuchs und sind einer der sieben Weltwundern der Natur.

 

Die 1.969 Kalksteinfelsen der Halong-Bucht (auch bekannt unter der englischen Bezeichnung Halong Bay) sind weltweit bekannt und beeindrucken jeden Tag Tausende von Besuchern. Sie wurden 1994 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt und 900 von ihnen wurden sogar Namen gegeben. An einer Bootstour durch die Halong Bucht führt kein Weg vorbei – und das sollte es auch nicht.

Denn die Landschaft ist absolut einmalig und der Akku Deiner Kamera wird am Abend garantiert leer sein.



Eine Bootsfahrt durch die fast unecht wirkende Landschaft gehört zu den beliebtesten Attraktionen in Ha Long. Vom Boot aus kann man die Halong Bucht richtig erleben, in dem man über das smaragdgrüne Wasser an den zahlreichen Kalksteinfelsen vorbei fährt.

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Wir statteten einem der schwimmenden Dörfer einen Besuch ab. Und ihre Alarmanlagen waren Hunde, die über die Stege hopsten und laut bellten, als wir hindurch fuhren.

Die Menschen scheinen in ihren auf Fässern treibenden Häusern und Fischfarmen alles zu haben, was sie zum leben brauchen. Einige der Dörfer haben sogar eigene Bürgermeister. „Hier – dort hält eine Familie Hummer. Aber sie wissen nicht, wie er schmeckt. Es ist zu wertvoll ihn zu essen. Sie verkaufen sie nur.“, und wir blickten in ein Fangnetz mit Hummern drin. 

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Letzter Stopp unserer Vietnamreise: Hanoi!

Die Hauptstadt Vietnams in wenigen Worten zu beschreiben ist einfach unmöglich. Sie ist irgendwas zwischen völlig chaotisch, verrückt und unglaublich besonders.

Drei Nächte lang haben wir uns durch die abwechslungsreiche Stadt treiben lassen und ein Hanoi kennengelernt, das so viel cooler ist als gedacht. Ein Hanoi voller Charme, Atmosphäre und Flair!

Die Train Street

Wer kennt sie nicht: Die berühmten Bilder und Videos, auf denen Züge durch superenge Gassen fahren und Menschen dicht daneben stehen, um Fotos zu machen. Genau so eine Straße gibt es auch in Hanoi!

Bis Mitte Oktober 2019 konnte man in der Hanoi Train Street hautnah erleben, wie die Züge durch eine enge, überfüllte Gasse fahren. Überall an den Seiten waren Cafés, auf den Schienen standen Tische und Stühle. Kurz bevor der Zug kam, wurde alles weggeräumt und man stand am Rand und der Zug ist dicht an den Häusern vorbeigefahren. Da dies aber zu gefährlich wurde und ein Zug tatsächlich auch aufgrund der vielen Menschen eine Notbremsung hinlegen musste, wurde die Strecke für Touristen gesperrt und es ist nicht mehr möglich diese 

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zu betreten. Allerdings kann man am Anfang der Strecke nachwievor Fotos machen. Es ist aber ein Wachmann vor Ort, der ganz genau aufpasst, dass man nicht zu weit in die Straße hinein geht.

Das Lotus Wasserpuppentheater

Das Wasserpuppentheater gehört genauso zu Vietnam wie die 50 Millionen Mopeds, die durch die Straßen brausen. Diese Art von Theater, die es nur in Vietnam gibt, war wahrscheinlich schon im 11. Jahrhundert ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens. Da diese Kunstform streng geheim gehalten wurde, war sie in den 1980er Jahren fast ausgestorben. Erst eine französische Organisation schaffte es, diese Tradition mit neuen Puppen und einer neuen Bühne wieder zum Leben zu erwecken.

In Hanoi gibt es zwei größere Wasserpuppentheater. Das bekannteste Theater ist das Thăng Long Water Puppet Theatre, in dem man meist für den gleichen Abend keine Tickets mehr bekommt, da die meisten Touristen und Reisegruppen dieses Theater besuchen und es damit sehr überlaufen ist. Die Eintrittskarten kosten hier – je nach Sitzkategorie – zwischen 100.000 Dong (4 Euro) und 200.000 Dong (8 Euro).

Wir hatten von unserem Gebeco-Reiseleiter den Tipp bekommen, in das Lotus Wasserpuppentheater zu gehen, das sich auf der anderen Seite des Hoan-Kiem-Sees befindet. Hier würde man auch am gleichen Tag noch Tickets für die Abendvorstellung bekommen. Der Tipp war Gold wert! Denn da die Tickets im bekannten Thăng Long Water Puppet Theatre leider schon längst ausverkauft waren, brauchten wir eine Alternative. Und so konnten wir im Lotus Wasserpuppentheater noch 10 Minuten vor der Abendshow Tickets ergattern. Die Preise sind hier für alle Sitze gleich und kosten 100.000 Dong (4 Euro).

Die Aufführung startete mit einer musikalischen Begrüßung des Orchesters, das linkerhand und rechterhand neben der Bühne platziert ist und die gesamte Aufführung mit Instrumenten aber auch mit Gesang begleitet. Die Bühne ist ein Wasserbecken und symbolisiert ursprünglich einen Dorfteich, einen See oder sogar Reisfelder, wo früher solche Aufführungen stattgefunden haben. Im Wasserbecken stehen hinter einem Vorhang die Akteuere, die die auf Stangen montierten Wasserpuppen bedienen. Die Stangen befinden sich bei der Aufführung im Wasser und die Puppen oberhalb der Wasseroberfläche.

Während der 50-minütigen Aufführung werden häufig Szenen aus dem Landleben dargestellt, z.B. Fischfang, ein Flötenspieler auf einem Büffel oder ein rauchender Bauer. Außerdem sind mystische Tänze von Löwen und feuerspeienden Drachen zu sehen.

Auch wenn man natürlich nicht alles versteht, empfehlen wir den Besuch eines Wasserpuppentheaters sehr, da es einmalig auf der Welt ist.

Egg Coffee – Eine vietnamesische Spezialität

Zwischendurch haben wir eine vietnamesische Spezialität probiert: den sogenannten Egg Coffee. Er wird traditionell aus Eigelb, Zucker, Kondensmilch und Kaffee zubereitet. Das Getränk erinnert eigentlich eher an eine Nachspeise, ist aber – auch wenn der Gedanke, dass Ei im Kaffee ist, sehr seltsam ist – tatsächlich sehr lecker. Diese Spezialität sollte man unbedingt mal ausprobieren, wenn man in Hanoi ist. Wir können Euch hierfür das Café Dinh empfehlen, das sich direkt am Hoan-Kiem-See in der ersten Etage eines Gebäudes befindet.

Auf unserem Rückflug verbrachten wir noch zwei Nächte in Singapur.

In Singapur ist alles größer, höher, neuer und imposanter. Das ist einerseits beeindruckend, andererseits auch irgendwie abschreckend. Singapur ist eine wahnsinnig geordnete Stadt. Es gibt strenge Regeln – und diese werden stets befolgt.

Zwischen Wolkenkratzern und futuristischen Bauwerken, riesigen Gärten und gigantischen Shopping-Malls fühlt man sich vom oft chaotischen Südostasien mit einem Schlag meilenweit entfernt. Es war für uns ein totaler Schockkontrast, wenn man zuvor 14 Tage in Vietnam war. Singapur ist blitzsauber, geordnet und die Stadt der Verbote und Gebote. Man kann kaum die Straße entlanggehen, ohne dass man an einem Schild vorbeikommt, welches einem vorschreibt, wie man sich zu verhalten hat.

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Das bunte Clarke Quay am Singapore River

Gardens by the Bay & Supertrees

Zu den Gardens by the Bay gehören zunächst einmal die markanten Supertrees. Insgesamt 18 bombastische Fake-Bäumeragen hier wie einem Science-Fiction-Film entsprungen in die Höhe. Sie sind eines der beliebtesten Fotomotive in Singapur.

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Das legendäre Marina Bay Sands Hotel in Singapur

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Hallo! Ich bin Gloria, Ehefrau und Mama. Seit 2012 beschäftige ich mich mit Fotografie. Professionelle Fotografin zu sein ist für mich nicht nur ein Beruf, sondern auch eine Leidenschaft. Tolle Ergebnisse zu erzielen bedeutet für mich immer bereit zu sein, mein Bestes zu geben. Während meiner Erfahrung als Fotografin habe ich die unterschiedlichsten Menschen vor der Linse gehabt, mit ihnen ihre wichtigste Momente zusammen erlebt. Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten. Ich liebe es, Menschen zu begeistern und zu inspirieren. Denn deine Bilder sollen deine Werte und deine Leidenschaft transportieren. Ich will, dass du in Erinnerung bleibst.

Eure Fotografin

Gloria